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44./45. ADAC Kart-Slalom am 21./22.5.2022

Ausschreibungen und Nennungen zum 44. und 45. ADAC Kart-Slalom findet Ihr unter Kart.

 


 

50. ADAC Roland-Rallye und 14. ADAC Roland-Gleichmäßigkeitsprüfung sind Geschichte

69 Teams starten zur 50. ADAC-Roland-Rallye des Nordhäuser MSC am neuen Rallyezentrum in Sundhausen. 49 WP-Kilometer liegen vor den Teams, davon 30% auf Beton und Asphalt und 70% auf losem Untergrund, wobei sich feste Schotterwege und rutschige Naturwege abwechseln. Das typische Aprilwetter macht die Aufgabe noch anspruchsvoller: Starker Regen am Donnerstag sorgt für zahlreiche Pfützen und Matschlöcher beim Recce. Im ersten Umlauf trocknen viele Stellen ab, der Grip wird besser. Doch in der zweiten Runde prasselt ein Gewitterschauer mit Starkregen und Graupeln nieder und macht einige Abschnitte glatt wie Schmierseife.

Marc Bach und André Seelisch erwischen den besten Start und setzen sich vor Ken Milde und Aaron Jungnickel sowie Michael Dinkel und Bernd Allstadt an die Spitze. Das starke Finnen-Trio wird Opfer eines Missverständnisses. Statt eineinhalb Runden auf dem 2-km-Schotter-Rundkurs zu Beginn der WP 1 drehen sie zweieinhalb Runden wie beim Besichtigen erlaubt. Das wirft sie ans Ende des Feldes zurück. Veli-Matti Havelin hätte wohl im Evo 9 die Bestzeit gefahren, aber in WP 2 streikt das Getriebe. Petri Reinikainen, ebenfalls Evo 9, unterstreicht mit der Bestzeit auf WP 3 seinen Speed, startet aber nicht mehr zur zweiten Schleife. Der viermalige Roland-Sieger Jaakko Keskinen sitzt erstmals – ohne jeden Test-Kilometer – in einem Skoda Fabia Super 2000. Am Schluss hat er sich auf den Skoda eingeschossen, verpasst die Bestzeit auf WP 6 nur um eine halbe Sekunde und wird Neunter; ohne den Rundenfehler wäre Platz 3 herausgesprungen.

Bach, diesmal im eigenen Evo 9 unterwegs, behauptet die Führung bis zur Pause. Ken Milde fährt in WP 2 die schnellste Zeit und liegt bei Halbzeit mit 11 Sekunden Rückstand auf Platz 2, verzichtet aber nach technischen Problemen auf die Weiterfahrt. So rückt Michael Dinkel auf den zweiten Platz vor, den er bis ins Ziel verteidigt – eine starke Leistung nach fast drei Jahren Rallye-Pause. Das komplette Podium besteht aus Mitsubishi-Teams: Matthias Koch bringt den Evo 9 beim dritten Einsatz erstmals ins Ziel und darf mit Co Dirk Hübner aufs Treppchen. Dahinter überraschen Michael Gerber und René Möller mit Platz 4 im „alten“ Impreza. Der erst 20-jährige Nico Rostalski legt im zweiten Umlauf im Ex-Wiesner-Impreza eine beherzte Fahrt hin und verbessert sich von Rang 10 und Rang 5. An der Spitze setzen Marc Bach und André Seelisch im zweiten Umlauf alle drei Bestzeiten, gewinnen die Roland-Rallye klar und übernehmen auch die Führung im Schotter-Cup.

Erneut ist die 2-Liter-Klasse qualitativ wie quantitativ ausgezeichnet besetzt. Bei Halbzeit führen Thomas und Melanie Schultz im Clio knapp vor Bernd Knüpfer und Daniel Herzig im Astra; dahinter lauern Rigo Sonntag (Honda), Schotter-Meister Jan Schneider (318 Compact) und Ronny Gaumnitz (Honda) auf ihre Chance. Doch Knüpfer und Gaumnitz fallen auf der vorletzten Prüfung aus, Sonntag rutscht 200 Meter vor dem Ziel von der Piste. Am Ende gewinnen Thomas und Melanie Schultz mit fast einer Minute Vorsprung die Klasse NC3 vor Jan Schneider, der seinen Bruder Marc erst zwei Tage zuvor zum ersten Rallye-Einsatz überredet hat. Die 318-Compact-Piloten Dustin Wegel und Ronny Broda bestätigen als Dritter und Fünfter ihre guten Wittenberg-Leistungen, dazwischen schiebt sich Robin Hofmann im „klassischen“ 318is E30.

Nick Heilborn, der ADMV-Champion von 2018, gibt ein Gastspiel beim Schotter-Cup und gewinnt im BMW M3 die Klasse NC2 bis 30000 cm³. Heilborn und Co Benjamin Melde sind auch bester Hecktriebler vor Jan Schneider. Auf den zweiten Platz in der Klasse fahren Maximilian Irmer und Mike Schütte im Audi 90 Quattro.

Fabian Schulze und Jean Ihlefeldt nutzen den Heimvorteil, den Start zur WP 3 kann Fabian in einer Minute zu Fuß erreichen. Im Suzuki Swift fährt er auf einen tollen 11. Gesamtrang, gewinnt die 1600-cm³-Klasse NC4 und sammelt satte Meisterschaftspunkte, so dass er Platz 2 im Schotter-Cup sowie die Spitze im DSRC und im ADMV-Pokal übernimmt. Nur wenige Sekunden langsamer steuern seine Clubkameraden Johannes Heldt und Heiko Schmidt den Polo auf Klassenrang 2 und Gesamtrang 14.

Die Gruppe G erlebt eine Überraschung, weil das Favoritenpaar Thomas und Tanja Leonhardt im Audi B5 Quattro den NC8-Klassensieg den Nordhessen Philip Schwarz und Steffen Weber im Mitsubishi Colt überlassen muss. Den Gruppensieg holen sich die Favoriten Alois Scheidhammer und August Regner im Nissan 350Z, ihr Emmersdorfer Clubkamerad Stephan Wechsler bleibt allerdings im BMW 535 in Sichtweite. Bemerkenswert: Alle 9 Gruppe-G-Fahrzeuge stehen im Parc Fermé. Auch insgesamt ist die Ausfallquote angesichts der anspruchsvollen Strecke und der Wetter-Kapriolen relativ gering, denn 53 der 69 Teams rollen durch den Zielbogen.

Auch 21 von 26 Startern der „Histo-Roland“ sehen das Ziel. So schwer die Strecke auch ist, genießen die meisten Fahrer die ungewohnte Herausforderung und den Fahrspaß. Christian Aßmann und Cristina Wegner gewinnen im VW Passat (Bj. 1980) vor Frank und Heike Schneider im BMW 323 Compact (Bj. 1997) sowie Bernd Lutz und Stefan Sawinski im Golf GTI (Bj. 1982).

[Alfred Gorny, Rallye-Magazin]

 

Die offiziellen Endergebnisse findet Ihr unter Download.

 


 

Nächste Termine

21.05.2022   44. Nordhäuser ADAC Kart-Slalom Thüringen-Pokal  Nordhausen
22.05.2022   45. Nordhäuser ADAC Kart-Slalom Thüringen-Pokal  Nordhausen

 


 

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